Und so funktioniert`s !

Technische Details eines Lexmark Druckkopfes

Lexmark 12A1970

Original Lexmark Kartusche

Lexmark liefert dazu die folgenden Informationen:

Bis zu 4200 dpi und bis zu 2,88 Milliarden Punkte pro Quadratzoll. Mit einer schnellen Feuerfrequenz von bis zu 18 MHz werden bis zu 18000 Tröpfchen / Sekunde auf das Papier gefeuert.
Hitzentwicklung in der Patrone: Bis zu 2 Milliarden Watt pro Quadratmeter. Das entspricht etwa der Temperatur auf der Sonnenoberfläche.
Druck bei Tintenausstoß: 100 atm (Druck wie in 1000 m Meerestiefe).
Temperatur des Heizelements: Bis zu 600 °C. Das ist so heiß wie der Schmelzpunkt von Aluminium.

 

Funktion des Bubble-Jet Druckkopfes

Bubble-Jet Technologie

Tintenstrahldrucker arbeiten im Gegensatz zu Nadeldruckern berührungslos. Hierdurch sind zwar keine Durchschläge möglich, aber dafür ist der Geräuschpegel beim Drucken äußerst gering. Druckköpfe von Tintenstrahlern besitzen Düsen anstelle von Nadeln, durch die Tinte auf das Papier gepresst oder katapultiert wird. An Düsen besitzen Tintenstrahler im Druckkopf je nach Modell 24, 32, 56, 64 oder mehr Düsen. Je mehr und je feiner die Düsen eines Tintenstrahldruckers sind, je feiner ist der Ausdruck. Moderne Tintenstrahler arbeiten mit einer maximalen Punktanzahl (Auflösung) von 1200x1200 dpi (1.440.000 Pixel [Bildpunkte]). Generell ist beim Tintendruck zwischen zwei Druckverfahren zu unterscheiden: Piezoelektrisch und der thermische Tintenstrahl.
Das Herzstück des Tintenstrahldruckers ist der Druckkopf mit dem Tintentank. Aus diesem Tank gelangt die Tinte durch einen feinen Kanal zum Druckkopf. Dort befinden sich die einzelnen Düsen - jede kann einzeln angesteuert werden. In diesen Düsen sitzt ein winziges
Heizelement, das die Tinte im Düsenkanal schlagartig auf ca. 300 Grad Celsius erhitzt. Dadurch entsteht eine Dampfblase, welche die Tinte aus der Düse schleudert. Die Dampfblase bildet sich anschließend wieder zurück und lässt, durch den Unterdruck, neue Tinte aus dem Tintentank nachfließen. Das ganze geschieht in rund 80 Mikrosekunden.
Dieses Prinzip kommt bis heute bei jedem thermischen Tintenstrahldrucker zum Einsatz. Es gibt jedoch Neuentwicklungen in Details, die den Druck nicht nur beschleunigen, sondern auch qualitativ wesentlich verbessern können.